Mittwoch, 25. März 2026

Das Gepäckspiel

Es ist jedes Mal die größte Unbekannte auf unserer Reise: Wie reagieren die Fluggesellschaften auf unser Gepäck?!
Wir sind 9 Leute mit: 11 großen Koffern mit je 23 kg, 4 Handgepäckskoffern, 2 Kamerataschen, eine Drohne, 7 Rucksäcke und das Highlight: eine Saxophon! 
Da fehlen manchmal schlichtweg die Hände... 

Zum Flughafen in New York hatten wir uns ein unfreundliches Uber gebucht, Timon und Tom sind mit 8 Koffern voraus. Wir anderen haben uns mit dem restlichen Gepäck in den Bus gequetscht und mussten für die 3 verbliebenen Koffer noch ein Ticket kaufen. 

Da war die Subway dann regelrecht Luxus. Nach einem kurzen Palaver mit dem NYPD, (einer von uns hatte sich überlegt unerlaubterweise unter der Absperrung in die Subway zu klettern...) waren wir sehr dankbar für die relativ leere Bahn.


Für die Weiterreise in Miami haben wir uns aus der Erfahrung heraus direkt ein Taxi bestellt. Die Hostelmitarbeiterin war sehr freundlich und hat direkt für unser Gepäck mitgebucht! 
Nur noch ein Flug und wir sind endlich in Haiti!! Am Schalter dann die Erkenntnis: Wir dürfen nur 18 kg in unseren Koffern haben... und die Handgepäckskoffer müssen zum großen Gepäck! 
Da hilft nur der alte Trick: so viel anziehen wie möglich! Die Jungs waren schon in Shorts und T-shirt, dann wieder in dicker Jogginghose und mit Jacke. Schnell haben wir noch schwere Dinge in unserem Handgepäck hin und her verteilt. 
So ging es endlich vorwärts! Sie haben das gesamte Gepäck aufgenommen und wortwörtlich alles und jeden gewogen.

 

Stand jetzt: Sarah und Roland bekommen ihr Gepäck in den nächsten Tagen, der Rest sollte gleich mit uns in Les Cayes landen. 

Die Vereinten Nationen

Unser Weg nach Haiti führte uns zunächst nach New York. Glücklicherweise lief die Anreise und Einreise ohne weitere Probleme, als wir endlich durch die Immigration waren, hatten unsere Koffer (alle!) schon fröhlich einige Runden auf dem Gepäckband hinter sich... 

Montagmorgen hatten wir dann einen Termin bei den Vereinten Nationen. Roland hätte gerne einen Termin mit Annalena Baerbock ergattert, doch wir mussten uns damit zufrieden geben, einen unserer Kalender in der Lobby der Ständigen Vertretung der BRD abzugeben. 
Der Besuch bei den Vereinten Nationen war sehr beeindruckend. Es werden so viele Nationen an einen Tisch gebracht und Räume geschaffen für internationale Gespräche. Das Schaffen und Erhalten von Frieden bleibt dabei das höchste Ziel.
Diese Atmosphäre war auf dem gesamten Gelände zu spüren, insbesondere durch den Mix der Nationen und die Gesprächsfetzen in so vielen unterschiedlichen Sprachen. 

Natürlich durfte bei der Gelegenheit die Sightseeing Tour durch New York nicht fehlen. Wir haben die Zeit zwischendurch genutzt und uns einige der Highlights der Stadt angeschaut. 



Und jetzt geht es endlich weiter nach Haiti! Die Vorfreude und Aufregung ist mittlerweile bei allen sehr groß. Wenn dieser Blogeintrag online geht, sind wir wieder unterwegs und haben den Großteil der Hinreise hinter uns.

Dienstag, 24. März 2026

Wir sind unterwegs!

Vor uns liegen 4 Flüge und circa 16 Stunden Flugzeit. Doch das schreckt uns nicht ab, wir freuen uns so sehr, dass es endlich los geht!! 


Wir sind so viele, wie schon lange nicht mehr, unser Team besteht aus 9 Leuten (v. l. n. r.): 

Robert, er ist Lehrer am Rhein-Maas Berufskolleg und ein alter Hase, was unsere Haiti Einsätze betrifft, er fährt bereits zum 5. Mal mit nach Haiti.
Josue, der einzige Haitianer Kempens, seit 25 Jahren lebt er in Deutschland und ist als Übersetzer für uns unersetzbar. 
Sarah, unsere Kamera und Social Media Beauftragte, sie freut sich darauf, ihr Haitianisch (Kreol) aufzubessern.
Liam, Anlagenmechaniker im dritten Lehrjahr, freut sich auf die gemeinsame Arbeit vor Ort und ist gespannt, wie sich die Werkzeuge der Arbeiter von seinen unterscheiden.
Roland, ebenfalls Lehrer am Rhein-Maas Berufskolleg und Projektkoordinator, seine Gedanken sind komplett bei den Plänen für die nächste Zeit.
Deniz, Anlagenmechaniker im dritten Lehrjahr, er ist aufgeregt auf das, was kommt. Er ist gespannt, wie die Baustelle strukturiert ist und wie wir mit den Haitianern zusammenarbeiten. 
Tom, Anlagenmechaniker im dritten Lehrjahr, er ist sehr gespannt auf die Erfahrungen mit den Menschen vor Ort und er freut sich auf eine schöne Zeit mit der gesamten Gruppe. Er hofft, dass wir alles schaffen, was wir uns vorgenommen haben.
Timon, Anlagenmechaniker im dritten Lehrjahr, er ist gespannt auf die Baustelle und inwiefern er mit seinem Wissen den Arbeitern vor Ort helfen kann. 
Hans, langjähriger Unterstützer unseres Projekts und ein Bauhelfer, der "mit den Händen anpacken" möchte. 

Sobald wir in Haiti angekommen sind, werden wir (solange das Internet mitspielt) hier wieder für alle, die gerne längere Texte haben wollen, ausführlich berichten. 

Danke für euer Interesse an unserer Arbeit!!

Mittwoch, 11. März 2026

Es geht wieder los!


Ostern 2026 rückt näher und damit auch unser nächster Einsatz in Haiti!

Das Team für die diesjährige Reise steht fest (so viele waren wir schon lange nicht mehr...) und die Flüge sind gebucht! Wir freuen uns riesig und die Aufregung steigt von Tag zu Tag.
Wie so oft stecken wir mit leicht angezogener Handbremse in den Vorbereitungen. Es ist jedes Mal ungewiss, was uns vielleicht noch dazwischen kommt, doch wir sind zuversichtlich!

Wir schauen also gespannt in die Ferne, was uns bevor steht und werden, sobald wir vor Ort sind, natürlich wieder hier ausführlich berichten!  

PS: Wer sich nochmal auf den aktuellen Stand bringen möchte, kann sich gerne die Zusammenfassung aus dem letzten Jahr nochmal anschauen ;-)





Samstag, 13. September 2025

Die Zusammenfassung ist online!

Angesichts der angespannten Situation in Haiti fällt es uns manchmal schwer, diese positiven Bilder zu zeigen. Doch auch diese Seite gehört zu Haiti dazu und wir sind sehr dankbar in diesem Jahr wieder so einen tollen Einsatz erlebt zu haben!
Jan und Giray erzählen in diesem Video von unserer Zeit, was wir auf der Baustelle geschafft haben und welche Erfahrungen sie noch in Torbeck sammeln durften.




 

Samstag, 26. April 2025

Wie üblich kein Abschied für lange!

Wir sind schnell wieder in unserer Welt angekommen, aber haben trotzdem noch die vielen Eindrücke und Begegnungen mit den Menschen in Haiti im Kopf. Wir hoffen, dass uns das noch eine Weile erhalten bleibt!

Wie ihr vermutlich alle wisst und gelesen habt, haben wir in der Kürze der Zeit zwei sehr wichtige Projekte geschafft: die große Toilettenanlage ist fast fertig und nach so vielen Jahren haben wir jetzt auch Strom in unserer Schule! 




Nun seid ihr an der Reihe: Wir brauchen eure Unterstützung, um die finanziellen Mittel für unseren nächsten Bauabschnitt beisammen zu bekommen. Letztes Jahr haben wir das Fundament für die Cafeteria errichtet. Nächstes Jahr möchten wir dort weitermachen, die Mauern hochziehen und eventuell auch das Dach angehen. Wir werden sehen, was finanziell möglich ist. Nötig ist es auf jeden Fall, da die Kinder bisher eng gedrängt in den Klassenräumen essen. 



Hier wird es nun erstmal ruhiger werden. Wenn es wichtige Neuigkeiten gibt, werden wir es auf den üblichen Kanälen veröffentlichen.  

Danke euch, dass ihr so zahlreich verfolgt habt, was wir in den letzten drei Wochen gemacht haben!! 

Wir gehen jetzt schlafen! 

Jan, Josue, Giray, Robert, Roland und Sarah 



Wir sind wieder zurück!

Der Rückenwind hat uns in Windeseile zurück nach Europa gebracht!

Die Flugverbindungen in Haiti von Les Cayes nach Cap Haitien und von dort aus nach Miami haben bestens geklappt. Es ist vorher nie abzusehen, ob alle Koffer mitkommen und alles so klappt, wie wir es uns vorstellen. Doch sehr glücklich haben wir in Miami alle Koffer in Empfang genommen, sind in unser Hotel gefahren und haben uns dann auf den Weg in die Stadt gemacht. Giray hat in der letzten Woche immer wieder vom "Miami Beach" erzählt und endlich war es so weit!


Freitagmorgen um 5 Uhr ging es dann wieder los zum Flughafen. Gerade mal 7 Stunden haben wir über den großen Teich gebraucht. Dann war große Eile angesagt, weil wir in Amsterdam nur 45 Minuten Zeit hatten, um zum anderen Ende des riesigen Flughafens zu kommen. Wenn wir das hier veröffentlichen, sind wir alle gut in unseren eigenen Betten angekommen, und holen endlich den Schlaf der letzten drei Nächte nach!